1744 - 2017
273 Jahre Familie Böhm im Klosterbräu in Bergen

Bis in die Zeit des frühen Mittelalters (976 n. Chr.) lässt sich die Geschichte des Klosters in Bergen zurückverfolgen. Das Gebäude des vorgelagerten heutigen Romantikhotels wurde vor über 500 Jahren errichtet, doch Aufzeichnungen belegen, dass es hier schon viel früher eine Klosterschenke gegeben hat.Seit 1744 sind Gaststube und Brauerei „Klosterbräu“ im Besitz der Familie Böhm, die das Anwesen Anfang des 19. Jahrhunderts um ein Drittel der ehemaligen Klostergründe rund um die Gastwirtschaft erweiterte.In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts begann der große Umbau. Die Brauerei wurde eingestellt. Otto Böhm senior, der die Gaststube 1974 erhalten hatte, riss das Brauereigebäude ab, um für einen Biergarten Platz zu machen. Neue Stuben und Nebenzimmer wurden eingerichtet. Das gastronomische Engagement wurde 1981 mit dem Ehrenpreis „Bayerische Küche“ von Oberbayern für die Gastwirtschaft belohnt. Otto Böhm errichtete neben einem zusätzlichen Nebentrakt mit Fremdenzimmern bis Mitte der 90er Jahre den Neubau des Hotels im Klosterhof.2003 übernahm Otto Böhm junior, der von seiner ehemaligen Wirkungsstätte, der sternegekrönten "Residenz Heinz Winkler in Aschau" an den heimischen Herd zurückkehrte, in nunmehr der 9. Generation Hotel und Gaststube. Konsequent und zielstrebig baut er seitdem das "Klosterbräu" zur Feinschmecker-Adresse in der Region zwischen Augsburg, Donauwörth, Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg aus.

Die Renovierung der Restaurant-Küche und der Einbau der "gläsernen Küche", die den Gast an ihrer Rückseite ganz wörtlich "in die Töpfe gucken lässt", bildete den Auftakt zum kulinarischen Schatz-Heben im "Klosterbräu". Seit ihrer Eröffnung im Frühjahr 2005 schließt sich an die traditionsbewusste und heimelige Gaststube die kleine, aber feine Jakobstube an. Hier begeistert eine heimatverbundene und leichte Küche.Im Sommer 2006 waren die Renovierungsarbeiten der Malztenne abgeschlossen. Otto Böhm öffnete den Kreuzgang zwischen dem Restaurant- und Hotelbereich seitlich des Krebsbrunnens zum Gebäude hin. Damit enstand im seit Jahren weitgehend ungenutzten spätmittelalterlichem Gewölbe eine attraktive und gemütliche Lounge. Hier genießen die Gäste des Hotel-Restaurants das Frühstück, am Nachmittag den Kaffee und die hausgemachten Kuchen sowie am Abend bei Kaminfeuer den Digestif.Von der Lounge aus gelangt man über eine großzügige Treppe in die in diesem Jahr eröffnete liebevoll restaurierte Heutenne, die sich hervorragend für Familienfeste und Tagungen eignet. Mit diesem Juwel ist das Klosterbräu-Ensemble um ein weiteres Schmuckstück bereichtert worden. Auf einer Ebene mit der Heutenne befinden sich außerdem die beiden Knechtstuben, die Friedrichsstube und die Franziskusstube.

Chronik – von 976 bis heute


Jahr

Ereignis

976

Gründung des Kloster Bergen (Geschichte des Ortes...)

1520

erste Erwähnung der Gastwirtschaft und Lohnaufzeichnungen für Braumeister, d.h. schon viel früher hat es sicher eine Gastwirtschaft gegeben

ca. 1500

Baujahr der alten Gastwirtschaft laut Gutachten vom Denkmalamt

1624

Verleihung der Brau- und Taferngerechtigkeit (Originalurkunde im Haus)

1719

Verleihung des Wappens mit dem guldenen Löwen (Originalurkunde im Haus)

1744

Simon Böhm kauft die Brauerei und Taferne (seither durchgehend im Besitz der Familie Böhm)

1780

Übergabe an Franz Böhm

1800

Übergabe an Jakob Böhm (gewählter Landrat)

1806

Erwerb von 1/3 der ehemaligen Klostergründe

1836

Übergabe an Ignaz Böhm

1854

Übergabe an Johann Baptist Böhm

1872

Umbau der alten Tenne

1899

Anbau des Hauses Kirchplatz 1, Richtung Pfarrhaus

 

 

1900

Übergabe an Alfons und Anna Böhm

1927

Neu- Umbau der Brauerei

1935

Übergabe an Otto Böhm (geb. 22.07.1911)

1949

Umbau vom alten Bräustüberl - jetzt Blaues Zimmer und Rezeption

1959

Renovierung der Gaststube

1965

Die Fassade der Wirtschaft im jetzigen Zustand neu gemacht (blutrot, Farbe war mit  Sumpfkalk und Stierblut hergestellt)

1966

im August Brauereibetrieb eingestellt

1969

Großer Umbau: Kaminzimmer, Bräustüberl, Blaues Zimmer, Fremdenzimmer

1974

1.1.74 Übergabe an Otto Böhm (geb. 29.12.1942)

1976

Brauereigebäude abgebrochen - jetzt Biergarten

 

1000 Jahrfeier der Kirche mit Außenrenovierung der Kirche

1981

Ehrenpreis „Bayerische Küche“ von Oberbayern

1984

Umbau des Hauses Kirchplatz 2 (Gelbes Nebenhaus) in Fremdenzimmer

1992/93

Neubau des Klosterhofs im alten Klostergarten

 

18 neue Hotelzimmer

 

Moderne Hackschnitzelheizung für das gesamte Anwesen

 

Neue Wäscherei und Personalräume

 

Neugestaltung des Gartenrestaurants

1997

Otto Böhm jun. kommt nach seiner Ausbildung bei Heinz Winkler an den heimischen Herd - Große Veränderungen in der Küche

ab 1998

Auszeichnungen im Guide Michelin, Varta, Schlemmer-Atlas, Feinschmecker u.s.w.

 

Hervorgehoben wird die ausgezeichnete regionale Küche zum guten Preis-Leistungs-Verhältnis

1999

Umbau von zwei Hotelzimmern im Hauptgebäude zu unserem "Gelben Zimmer"

 

 

2003

1.1.03 Übergabe an Otto Böhm (geb. 24.01.1975 – 9. Generation )

 

Große Umbau- und Renovierungsarbeiten:

 

Moderne, offene Küche

 

Restaurierung des historischen Hausflurs mit neuer Rezeption

 

Überdachte Anbindung der Hotelzimmer im Klosterhof durch den Kreuzgang mit Krebsbrunnen

 

Sanierung der historischen Fassade 

2004

Neuerstellung der Sanitäranlangen

2005

Wir eröffnen unser neues Schmuckstück: Die Jakobstube

2006

 Restaurierung der historischen Malztenne

 

Neue, großzügige Kühl- und Lagerräume

2007

Eröffnung der Heutenne und der beiden urigen Knechtstuben

2008

Komplettrenovierung des Gelben Nebenhauses

2009

 Neues luxuriöses Hotelzimmer in der Heutenne

 

1999 - 2009 In unserem Klosterpark (3 ha innerhalb der historischen Klostermauer) pflanzen wir viele Obstbäume und eine Eichenallee nach historischer Vorlage. Sieben Pferde und Ponys fühlen sich darauf sehr wohl.

2010

Komplettrenovierung unserer 18 Hotelzimmer im Klosterhof

2011

Restaurierung des Kaminzimmers

2012

Neue Hackschnitzelheizung mit Nahwärmenetz - Alle unsere Hotelgebäude werden jetzt mit Holz aus eigenem Forst beheizt

2013

Neues Frühstücksbuffet

2014

Restaurierung des Gebäudes Baringstraße 21 zum Mitarbeiterhaus

2015 - 2017

 

 Hotelerweiterung: 9 großzügige Hotelzimmer und Suiten im Klostergarten

 

 

Abonnieren Sie unseren Newsletter